23. Mai 2008
Während das Bezahlen mit der Debitkarte das Konto sofort belastet, werden die Posten beim Zahlen mit Kreditkarte erst gesammelt und später abgebucht. Dabei gibt zahlreiche Varianten.
Die Umsätze werden aber erst auf einem eigenen Kreditkartenkonto gesammelt und monatlich in einer Summe vom Girokonto abgezogen. Darauf weist der Bundesverband deutscher Banken in Berlin hin. In der Regel ist die Karte nicht an ein Girokonto gebunden.
Das ist bei den Debitkarten, die auch Bankkarten oder EC-Karten heißen, anders. Sie sind dem Verband zufolge in Deutschland ein besonders beliebtes Zahlungsmittel: Mehr als 93 Millionen solcher Karten seien im Umlauf. Mit ihnen ist das Bezahlen per PIN-Code möglich - die Beträge werden vom Girokonto des Karteninhabers sofort abgezogen.
Bei Kreditkarten ist dafür eine Unterschrift auf dem Kartenbeleg notwendig. Bei Telefon- oder Onlinetransaktionen müssen Bankkunden ihre Kartendaten - zum Beispiel Angaben zum Kartenunternehmen, die Kartennummer und das Gültigkeitsdatum - angeben. Für das Abheben am Geldautomaten ist ein PIN-Code erforderlich.
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung
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